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Wie uns Achtsamkeit bei der Stressbewältigung hilft

August 14, 2018

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Wie man Stresskompetenz gezielt aufbaut

April 20, 2018

  Warum brauchen wir Stresskompetenz?

 

Im Blogartikel „Was ist Stress und wie funktioniert er“ haben wir erfahren, dass Stress ein Mechanismus aus unserer Evolution ist, der uns in lebensbedrohlichen Situationen hilft, indem unser Körper in einen Kampf-oder-Flucht-Modus versetzt wird.

Für die heutigen Herausforderungen jedoch ist dieser Modus in den allermeisten Fällen ungeeignet. Wir sollten also andere Wege finden. Wir sprechen in diesem Zusammenhang von Stresskompetenz – der Kompetenz mit dem Phänomen Stress besser umgehen zu können.

 

 

Die 3 Stress-Ebenen

 

Stress ist äußerst vielschichtig und immer individuell, jedoch lässt er sich auf 3 wesentliche Aspekte unterteilen:

  • Die Stressoren – Dinge bzw. Situationen, die Stress auslösen. Dies sind meist Dinge, die von außen kommen, wie z.B. Zeitdruck, Leistungsanforderungen, Konflikte oder Störungen.

  • Die Stressverstärker – innere Einstellungen bzw. Glaubenssätze, die den Stress meist verstärken, wie z.B. Einzelkämpfertum, Perfektionismus, Kontrollstreben oder Selbstüberforderung. Hierzu zählen auch negative Gedanken und Grübeln, welche auch Stress auslösen können.

  • Die Stressreaktion – die individuelle Antwort auf den Stress. Hierzu zählen sowohl die verhaltensbezogenen Reaktionen als auch die physiologischen und die emotionalen/mentalen.

 

Stresskompetenz auf allen 3 Ebenen

 

Ebenso vielseitig ist die notwendige Stresskompetenz, um dem Stress auf den oben beschriebenen Ebenen zu begegnen.

 

Die instrumentelle Stresskompetenz adressiert vor allem den Bereich der Stressoren. Hierbei geht es darum zu lernen, mit den äußeren Faktoren besser umzugehen. Wichtige Elemente der instrumentellen Stresskompetenz sind das Kennen der eigenen Stressoren, ein soziales Netz, ausreichend fachliche Kompetenz, gutes Selbstmanagement und sich selbst behaupten zu können.

 

Die mentale Stresskompetenz spricht gezielt den Bereich der Stressverstärker an. Hierbei geht es vor allem um die innere Einstellung zu den Dingen. Wichtige Elemente der mentalen Stresskompetenz sind das Annehmen der Realität, Klarheit über die eigenen Ziele und Werte, Selbstwirksamkeit, Stressverstärker entschärfen und eine positive Einstellung zu den Dingen.

 

Die regenerative Stresskompetenz bezieht sich zum großen Teil auf den Bereich der Stressreaktionen, welche sich kaum vermeiden lassen. Man kann jedoch das Stresslevel gezielt abbauen durch Naturaufenthalte, Genießen im Alltag, aktives Gestalten von Erholung, Entspannung, Sport und Bewegung.

 

 

Die eigene Bewertung ist entscheidend

 

Entscheidend ist, dass eine Stressreaktion immer erst nach einer subjektiven Bewertung ausgelöst wird. Die Intensität der Stressreaktion hängt dann stark von deren Ergebnis ab. Diese Bewertung geschieht meist unbewusst. Sich diese bewusst zu machen und gezielt daran zu arbeiten, kann sehr effektiv sein, um seine Stressreaktion zu reduzieren.

Bei der Bewertung einer Situation gibt es zwei wesentliche Aspekte:

 

1. die Anforderungen bezüglich der eigenen Leistungsfähigkeit:

Hier ist die subjektive Einschätzung der Anforderungen bezogen auf die eigene Leistungsfähigkeit gemeint. In gewisser Weise ein Maß dafür, wie sehr wir glauben in der Situation gefordert zu werden. Die Stressreaktion ist umso größer, je höher die Diskrepanz zwischen subjektiver Anforderung und subjektiver Leistungsfähigkeit ist.

 

Ansatzpunkte: Negative Glaubenssätze und mangelnde Selbstwirksamkeit können diese Einschätzung negativ verzerren. Für das Meistern heutiger Anforderungen spielt neben der fachlichen Kompetenz auch vor allem Selbstmanagement eine große Rolle.

 

2. die Bedeutung bezüglich der eigenen Ziele/Werte

Hier geht es um die subjektive Einschätzung, inwieweit unsere Ziele und Werte von dieser Situation bedroht sind. Die Stressreaktion ist umso größer je bedeutsamer das betroffene Ziel für uns ist.

 

Ansatzpunkte: Oft wird die Bedeutung mancher Dinge bzw. Situationen übersteigert wahrgenommen. Ein Relativieren der Bedeutung reduziert die Stressreaktion erheblich. Klarheit über die eigenen Ziele und Werte, das Annehmen der Realität und das Umwandeln von negativen Glaubenssätzen können sehr effektive Maßnahmen dafür sein. 

 

 

Notwendige Stresskompetenz gezielt entwickeln

 

Im Rahmen einer individuellen Stressberatung werden die eigenen Stressoren, Stressverstärker und Stressreaktionen detailliert analysiert und das entsprechende Entwicklungspotenzial identifiziert. Die notwendige Stresskompetenz kann mittels eines Coachings gezielt aufgebaut werden. 

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