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Wie uns Achtsamkeit bei der Stressbewältigung hilft

August 14, 2018

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Warum Achtsamkeit in der Natur so einfach und wirkungsvoll ist

May 10, 2018

In dem Blogartikel „Was ist Achtsamkeit und wie hilft sie uns“ haben wir einen groben Einblick in das Thema Achtsamkeit bekommen. Die Natur bietet einen ausgesprochen einfachen Einstieg in eine Achtsamkeitspraxis bei erstaunlicher Wirkung. Warum das so ist, wird in diesem Blogartikel erläutert.

 

Achtsamkeit in der Natur ist besonders einfach zu praktizieren

Es gibt verschiedene Formen der Achtsamkeit. Man spricht von innere Achtsamkeit, wenn sie vor allem auf uns selbst gerichtet ist. Von äußere Achtsamkeit spricht man, wenn sie vor allem auf die Umgebung gerichtet ist. Bei der relationalen Achtsamkeit ist die Interaktion zwischen sich selbst und der Umgebung im Fokus.

Gerade die innere Achtsamkeit ist zu Beginn schwierig, sie erfordert ein gewisses Maß an Übung oder Anleitung. Einen wesentlich einfacheren Einstieg in die Achtsamkeitspraxis bietet die äußere Achtsamkeit in der Natur, bei der der Fokus der Aufmerksamkeit auf Objekte der Natur gelegt wird - eine sogenannte fokussierte Naturmeditation. Die unendliche Vielfalt möglicher Objekte in der Natur macht dies besonders einfach. Da ist für jeden etwas dabei und das erleichtert es ungemein den Fokus darauf zu erhalten. Dabei spielt die Größe des Objekts keine Rolle. Es ist egal, ob es der Mond und die Sterne sind, die Wolken, ein Landstrich, ein Fluss, ein Baum, ein Tier, eine Blüte, ein Stein oder ein Insekt. Die Möglichkeiten sind wirklich unendlich. Man sucht sich einfach das heraus, was einen gerade anspricht oder interessiert.

 

Wenn ihr Inspiration über solche möglichen Objekte haben wollt, dann abonniert den Natursprünglich.-Instagram Kanal, hier werden regelmäßig faszinierende Naturimpressionen gepostet.

 

 

Die Natur spricht alle Sinne an

Ein wichtiger Aspekt der äußeren Achtsamkeit ist die umfassende Wahrnehmung des Objektes. Dies ist besonders wichtig, da unsere Wahrnehmung im Alltag meist einseitig ausgeprägt ist und durch die alltägliche Reizüberflutung gehemmt ist. In der Natur hingegen werden alle Sinne angesprochen. Hier ein paar Beispiele, welche Objekte sich gut für welche Sinne eignen:

 

Sinn           Beispiele                                                                   

Sehen           Wolken, (Teile von) Pflanzen, Vögel, Insekten

Hören           Wind, fließendes Gewässer, Vögel oder Insekten

Riechen        Waldluft, Regen, Holz, (zerriebene) Kräuter

Tasten           Rinde, (kaltes) Wasser, weiche Gräser

Schmecken  Essbare Wildkräuter, Beeren, Samen

 

Besonders intensiv ist das Erlebnis, wenn ein und dieselbe Sache mit mehreren Sinnen wahrgenommen wird. z.B. ein Blatt, dass ausgiebig betrachtet und ertastet wird, wie es riecht wenn man es zerreibt und wie es schmeckt (wenn es essbar ist).

 

Naturmeditationen sind besonders wirkungsvoll

Zur Stressbewältigung

Sowohl ein Naturaufenthalt als auch die Achtsamkeitspraxis haben einen heilsamen und stressabbauenden Effekt, die kombiniert werden. Daher sind sie so wirkungsvoll für die Stressbewältigung (siehe auch „Wie uns die Natur hilft Stress abzubauen“, „Wie ein Aufenthalt in der Natur uns heilt“, „Was ist Achtsamkeit und wie hilft sie uns?“).

 

Für unser Wohlbefinden

Diese Art der Achtsamkeitspraxis verbindet uns mit der Natur. Wir nehmen sie nicht mehr nur als Kulisse für unsere Aktivitäten wahr, sondern erkennen, dass alles Teil eines großen Ganzen ist und zusammengehört – auch wir gehören dazu. Wir erlangen ein Gefühl der Verbundenheit und Zugehörigkeit. Unsere Alltagsprobleme verlieren an Bedeutung und wir können ihnen somit auch gelassener entgegensehen. Naturmeditationen führen zu einem Gefühl der Zufriedenheit, Ruhe und Gelassenheit.

 

Zum Energie auftanken für den Alltag

Unser Alltag ist dominiert mit Aktivitäten die sogenannte gerichtete Aufmerksamkeit erfordern. Das Aufrechterhalten dieser gerichteten Aufmerksamkeit strengt uns an und kostet Energie.

Mit einer engeren Naturverbindung steigt unsere Begeisterung und Faszination für die Natur. Umweltpsychologen haben herausgefunden, dass das Ausleben dieser Natur-Faszination besonders effektiv die notwendige Energie für die gerichtete Aufmerksamkeit bereitstellt, die wir in unserem Alltag benötigen. Wir fühlen uns erholt und können wieder frisch ans Werk gehen. Daher bietet sich eine Naturmeditation besonders in der Mittagspause an.

 

 

Habe ich Ihr Interesse für Achtsamkeitsübungen in der Natur geweckt? Der Kurs „Achtsamkeit in der Natur“ bietet einen guten Einstieg in das Thema und hält eine Reihe von einfachen und wirkungsvollen Übungen bereit.